Die Ausstellung
Nijmegen, Bordeaux, Wien, Lublin, Saporischja, Berlin - aus diesen und tausenden anderen großen und kleinen Orten Europas wurden in den Jahren von 1933 bis 1945 Menschen in das Konzentrationslager Dachau deportiert. Die Internationale Wanderausstellung "Namen statt Nummern" zeigt eine Auswahl von 22 Biographien des Dachauer Gedächtnisbuch-Projekts. Die Ausstellung erscheint in sechs Sprachvarianten und ist in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Österreich, Polen und der Ukraine zu sehen. Die Begleitbroschüre umfasst 84 Seiten.
Das Dachauer Gedächtnisbuch
Das Gedächtnisbuch ist eine fortlaufend erweiterte Sammlung von Biographien ehemaliger Häftlinge des KZ Dachau. Seit 1999 wurden über 100 Biographien in verschiedenen Sprachen erstellt.
Schüler, Studenten, interessierte Erwachsene sowie Verwandte der ehemaligen Häftlinge wollen an deren persönliche Schicksale erinnern und sich aktiv mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinandersetzen. Mit Hilfe der Projektbetreuer nehmen die Teilnehmer Kontakt zu Überlebenden oder Angehörigen der ehemaligen Häftlinge auf, führen mit diesen ein Interview, recherchieren in Büchern und Archiven, werten die gesammelten Quellen aus und schreiben schließlich eine Biographie, die sie ganz individuell mit unterschiedlichem Bildmaterial gestalten.
Zur Zeit ist die Ausstellung in Nottingham, in München und in Kiew zu sehen.
Veranstalter:
Schirmherrschaft:
Dr. h.c. Max Mannheimer, Joseph Nitti
Informationen zum Verleih der Ausstellung:
E-Mail: info@gedaechtnisbuch.de
Spendenkonto:
Dachauer Forum e.V.
Sparkasse Dachau, BLZ 700 515 40, Kto. Nr. 380 935 262
"Gedächtnisbuch" (bitte angeben)

